Treptow-Köpenick

Neues Wohnquartier in Rahnsdorf: 450 Wohnungen und Kita geplant!

Am 2. April 2025 wurde ein wichtiger Schritt in der Entwicklung des Grundstücks der ehemaligen Ho-Chi-Minh-Kaserne in Rahnsdorf bekannt gegeben. Das Bezirksamt Treptow-Köpenick plant ein neues Wohnquartier, das bis zu 450 Wohnungen umfassen wird. Dies wurde im Rahmen einer Informationsveranstaltung am 1. April 2025 bekannt gegeben, die von der STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH zusammen mit dem Bezirksamt organisiert wurde. Die Anwohner erhielten Informationen über die geplante Entwicklung an der Fürstenwalder Allee 356, die auch mit der Schaffung einer Kita, einer Quartiersgarage und grünen Freiflächen einhergeht.

Das geplante Wohnquartier wird auf einem Areal von 47.220 Quadratmetern umgesetzt. Der Baubeginn ist für die frühen 2030er Jahre vorgesehen, nachdem das Bezirksamt bereits im Dezember 2024 die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans beschlossen hat. Die Geschichte des Geländes ist prekär: Es wurde seit den 1950er Jahren militärisch genutzt und diente unter anderem als Ausbildungsstätte für DDR-Grenztruppen. Nach der Wiedervereinigung fanden dort zeitweise Asylbewerber und Russlanddeutsche Unterkunft, bis die Gebäude seit 2000 ungenutzt blieben.

Öffentliche Beteiligung und Herausforderungen

Vom 2. bis 25. April 2025 haben Anwohner die Möglichkeit, ihre Anliegen über offizielle Kanäle einzubringen. Die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung ist ein wichtiger Schritt, um die Anliegen der Bürger in die Planung miteinzubeziehen. Neben den Herausforderungen der maroden baulichen Substanz stellt auch der altlastenverdächtige Boden eine Hürde dar. Das Areal liegt zudem in einem Wasserschutzgebiet und unterliegt strengen Umweltauflagen.

Ein weiterer Aspekt der Planung ist der Neubau der Freiwilligen Feuerwehr Wilhelmshagen auf dem Gelände, für den bereits die Baugenehmigung erteilt wurde. Die Bauarbeiten sollen bis Mitte 2026 abgeschlossen sein. Das städtebauliche Konzept sieht vor, dass die neuen Gebäude zwischen sechs und acht Geschosse hoch werden und eine Bruttogrundfläche von rund 42.000 Quadratmetern umfassen. Geplant sind auch öffentliche Freiflächen sowie Ausgleichsflächen.

Nachhaltige und soziale Wohnlösungen

Die Entwicklung zielt nicht nur auf die Schaffung neuer Wohnungen, sondern auch auf nachhaltige und sozial verträgliche Wohnlösungen ab. Die Modularität der Gebäude soll eine dezentrale Integration von Geflüchteten nach temporärer Unterbringung in regulären Wohnraum ermöglichen. Die Notwendigkeit von Schulplätzen wird durch die vorhandene Schule an den Püttbergen sichergestellt.

Zudem gibt es Pläne für die Schaffung einer Quartiersgarage mit 460 Stellplätzen, welche das Verkehrsaufkommen in der Umgebung balancieren soll. Der Prozess zur Umsetzung des Bebauungsplans umfasst eine Umweltprüfung und den Abschluss eines Durchführungsvertrags. Die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) verwaltet dabei die Flächen für die neue Feuerwache sowie die geplante Nutzung der Unterbringungskapazitäten.

Zusammenfassend zeigt der aktuelle Stand des Bebauungsplans für die Ho-Chi-Minh-Kaserne die Ambitionen des Bezirks, Rahnsdorf zu einem attraktiven Wohnstandort zu entwickeln. Der städtebauliche Beschluss gehört zu einem umfassenden Plan, der nicht nur die städtebauliche Entwicklung fördert, sondern auch ökologische und soziale Aspekte berücksichtigt. Die nächsten Schritte in diesem Prozess, einschließlich der Bekanntmachung des Beschlusses im Amtsblatt und der weiteren Beteiligung der Öffentlichkeit, werden in den kommenden Monaten folgen. Weitere Informationen zu diesem Projekt sind bei entwicklungsstadt.de und berliner-zeitung.de verfügbar.

Statistische Auswertung

Beste Referenz
entwicklungsstadt.de
Weitere Infos
berliner-zeitung.de

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