Lichtenberg

Warten auf die Schankerlaubnis: Kasseler Lokal ohne Alkohol geöffnet!

Im Ausflugslokal „Herkules-Terrassen“ am Kasseler Bergpark herrscht derzeit eine besondere Situation: Seit der Wiedereröffnung im Februar 2025 können die Gäste dort keine alkoholischen Getränke genießen. Der Betreiber, Karsten Lichtenberg, wartet seit Wochen auf die behördliche Genehmigung für den Ausschank von Alkohol. Dies hat dazu geführt, dass viele Besucher vorerst auf die beliebten alkoholischen Drinks verzichten müssen und sich stattdessen mit Kaffee und Kuchen zufrieden geben.

Lichtenberg führt die Verzögerungen auf bürokratische Hürden zurück. Die Stadt Kassel verlangt aktuell höhere Anforderungen für neue Betriebe im Bereich des Alkoholausschanks. Wie HNA berichtet, blieb Lichtenberg nicht nur mit seinen Unterlagen im Außenstehenden stehen. Viele benötigte Bescheinigungen mussten aufgrund des Online-Antragsverfahrens beschafft werden, was den Prozess weiter aufhielt. Trotz seiner Versuche, persönlich bei den zuständigen Behörden Termine zu vereinbaren, gab es erst Wochen später Rückmeldungen.

Bürokratische Anforderungen

Um alkoholische Getränke auszuschenken, ist eine Schankerlaubnis notwendig. Diese Genehmigung wird nicht nur für Bars, sondern auch für andere Betriebe benötigt, die Alkohol anbieten, wie beispielsweise Kaufhäuser. Eine solche Erlaubnis kann auch befristet beantragt werden, etwa für bestimmte Anlässe oder Saisons, wie es verwaltungsportal.hessen.de erläutert. Der Ausschank ohne eine entsprechende Lizenz ist nicht möglich.

Im Fall der „Herkules-Terrassen“ hat Lichtenberg die erforderlichen Unterlagen bereits im Januar eingereicht. Dennoch genügt die täglich wartende Genehmigung der Stadt Kassel nicht den Ansprüchen. Mit einem geschlossenen Festgesellschafts-Event, das für Ende April geplant ist, drängt die Zeit. Die Stadt hat mitgeteilt, dass die benötigten Papiere für die Erteilung der Ausschank-Konzession noch nicht vollständig vorliegen.

Die Unsicherheit bleibt

Die Ungewissheit über die Genehmigung bringt zusätzliche Herausforderungen mit sich. Besucher der „Herkules-Terrassen“ müssen weiterhin auf die erfrischenden alkoholischen Getränke verzichten, während sich die Bürokratie in zahlreichen Details verzettelt. Lichtenbergs Engagement, die erforderlichen Papiere rechtzeitig zu erhalten, bleibt ein Wettlauf mit der Zeit, der nicht nur für ihn, sondern auch für die Gäste von Bedeutung ist.

Die Situation an dieser beliebten Ausflugsdestination spiegelt die Herausforderungen wider, mit denen neue Gastronomiebetriebe konfrontiert sind. Es bleibt abzuwarten, wann die Schankerlaubnis erteilt wird und die Gäste endlich wieder die volle Auswahl an Getränken genießen können.

Statistische Auswertung

Beste Referenz
hna.de
Weitere Infos
verwaltungsportal.hessen.de

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