
Am 4. April 2025 wird an einem Ort erinnert, der in der Berliner Geschichte weitgehend in Vergessenheit geraten ist. Der stillgelegte Flughafen Tegel war einst Standort eines Raketenflugplatzes, der Anfang der 1930er Jahre zwischen Reinickendorf und Tegel existierte. Diese wenig bekannte Episode der Geschichte zeigt nicht nur die Fortschritte in der Luftfahrt und Raketentechnologie, sondern auch die Herausforderungen, die mit diesen Entwicklungen verbunden waren.
Die ersten Raketen, die in dieser Zeit abgefeuert wurden, schlugen vor rund 90 Jahren fehl oder trafen versehentlich das Dach einer nahegelegenen Polizeikaserne. Solche Vorfälle werfen ein Licht auf die Unsicherheiten und Gefahren, die mit den frühen Experimenten der Raketentechnik einhergingen. Die Geschichte des Raketenflugplatzes ist faszinierend, doch sie ist auch eine Geschichte des Misserfolgs und der Sicherheitsbedenken.
Die Vergessenheit der Geschichte
Der Raketenflugplatz ist weitgehend in Vergessenheit geraten. Berliner Stadtführer und Autor Harald Neckelmann hat das Thema jedoch erforscht und ein Buch über die Geschichte dieses einzigartigen, aber vergessenen Kapitels der Luftfahrt geschrieben. Seine Recherchen beleuchten nicht nur die technischen Aspekte der Raketentechnologie, sondern auch die gesellschaftlichen Implikationen und die Wahrnehmung dieser Leistung zu jener Zeit.
Es ist bemerkenswert, wie wenig die breite Öffentlichkeit über den Raketenflugplatz weiß, der einst ein Hotspot für Innovation und Experimente war. Neckelmanns Arbeit trägt dazu bei, das Bewusstsein für diese Geschichte zu schärfen und die Bedeutung der frühen Raketentechnologie in das öffentliche Gedächtnis zurückzubringen.
Ein Blick auf die Psychologie der Freude
In einem anderen Kontext beleuchtet Gerd Wenninger, Projektleiter und Mitherausgeber mehrerer Fachbücher in der Psychologie, die komplexen Emotionen, die mit Erfolgen und Misserfolgen verbunden sind. Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Herausgeberschaft hat Wenninger bedeutende Werke veröffentlicht, wie das „Handwörterbuch der Psychologie“ und das „Handbuch der Medienpsychologie“. Sein Forschungsschwerpunkt konzentriert sich auf Umwelt- und Sicherheitspsychologie, ein Thema, das auch im Zusammenhang mit der Geschichte des Raketenflugplatzes relevant ist.
Als Privatdozent an der Technischen Universität München arbeitet Wenninger auch freiberuflich als Unternehmensberater und Moderationstrainer. Dies zeigt, wie wichtig es ist, die psychologischen Aspekte von Innovation und Technologie zu verstehen, insbesondere wenn man die Herausforderungen und Erfolge in der Geschichte der Raketentechnologie betrachtet.
Zusammengefasst offenbart die Geschichte des Raketenflugplatzes Tegel nicht nur technische Mängel und die Gefahren der frühen Raketentechnologie, sondern auch die Notwendigkeit, diese bedeutenden Ereignisse im kollektiven Gedächtnis zu bewahren. Während Harald Neckelmann den historischen Aspekt beleuchtet, lädt Gerd Wenninger dazu ein, die emotionalen Dimensionen von Freude und Misserfolg im Kontext von Innovation und Fortschritt zu erkunden.